{"id":392,"date":"2016-05-11T05:00:27","date_gmt":"2016-05-11T03:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenshaus-kambodscha.org\/?page_id=392&#038;lang=de"},"modified":"2019-12-23T09:08:29","modified_gmt":"2019-12-23T08:08:29","slug":"about-us","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.friedenshaus-kambodscha.org\/?page_id=392","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p><strong>Entstehung<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Sturz des damaligen Staatschefs Sihanouk im M\u00e4rz 1970 bis zum 23.10.1991 (Konferenz von Paris \u00fcber Kambodscha) war 20 Jahre lang Krieg in Kambodscha, zun\u00e4chst unter der Herrschaft Lon Nols, dann der Roten Khmer, und zuletzt der vietnamesischen Soldaten.<\/p>\n<p>Am 26.07.1992 konnte ich mit der Unterst\u00fctzung des alten und neuen Staatschefs Sihanouk meine Heimat wieder besuchen. Vorher traf ich mich mit Kabinettschef S.E. Troung Mealy. Er hat meinen Vater gut gekannt und mir geraten, eine Schule mit dem Namen meines Vaters zu bauen, da mein Vater ein anerkannter kambodschanischer Lehrer war. Au\u00dferdem ist es in Kambodscha die Pflicht eines Sohnes, seinen Eltern zu danken, indem er, wenn m\u00f6glich, eine Schule oder ein anderes \u00f6ffentliches Geb\u00e4ude errichtet, das nach seinen verstorbenen Eltern benannt ist.<\/p>\n<p>Als ich meine Heimatprovinz Siem Reap besuchte, habe ich das Haus meiner Eltern wiedergefunden, aber ich h\u00e4tte es nur zur\u00fcckbekommen k\u00f6nnen, wenn ich in die kommunistische Partei eingetreten w\u00e4re. Das wollte ich nicht.<\/p>\n<p>Nach Augenzeugenberichten haben die Roten Khmer meine Eltern umbebracht, weil mein Vater einen Herzschrittmacher trug. Sie hielten ihn deswegen f\u00fcr einen Spion der CIA.<\/p>\n<p>Ich habe 1992 gesehen, wie sehr mein Volk litt und wie unbest\u00e4ndig materieller Besitz ist. Deswegen kam mir die Idee, ein Haus zu bauen, das allen Kambodschanern geh\u00f6rt und in Zukunft \u00fcberdauern wird. So war die Idee einer Schule, die im Sinne meines Vaters gebaut wurde, um den Waisenkindern und den Kindern der armen Bev\u00f6lkerung eine Zukunft zu geben, entstanden. Das war die Geburtsstunde der Schule &#8220;Friedenshaus&#8221;.<\/p>\n<p>Damals habe ich in der Pagode, in der meine Vorfahren begraben liegen, einen Vortrag gehalten \u00fcber die drei gro\u00dfen Krankheiten unserer Gesellschaft: Gier, Hass und Verblendung. Alle 30 Teilnehmer waren mit der Gr\u00fcndung eines Vereins &#8220;Friedenshaus&#8221; einverstanden, um die drei gro\u00dfen Probleme &#8211; Armut, Krankheit und Krieg &#8211; in der kleinen Provinz Siem Reap\/Angkor in Kambodscha zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Nach meiner R\u00fcckkehr nach Deutschland habe ich Staatschef Sihanouk gebeten, mir ein Grundst\u00fcck zu geben, damit wir die Schule f\u00fcr die Waisenkinder bauen k\u00f6nnen. Gegen Mitte 1993 hat er mir als Vorsitztenden der Deutsch-Kambodschanischen Gesellschaft e.V. dieses Grundst\u00fcck zur Verf\u00fcgung gestellt. Doch erst am 18.09.1996 hat mir die kambodschanische Koaliltionsregierung mitgeteilt, da\u00df sie den Vorschlag des K\u00f6nigs akzeptiert hat!<\/p>\n<p>Die Mitgliederversammlung der DKG hat mir ihre Zustimmung gegeben, damit das Geld, das f\u00fcr die DKG gespendet wurde, f\u00fcr den Bau dieser Schule verwendet werden konnte. Die gr\u00f6\u00dfte Einzelspende kam damals von dem buddhistischen Orden Arya Maitreya Mandala.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entstehung Nach dem Sturz des damaligen Staatschefs Sihanouk im M\u00e4rz 1970 bis zum 23.10.1991 (Konferenz von Paris \u00fcber Kambodscha) war 20 Jahre lang Krieg in Kambodscha, zun\u00e4chst unter der Herrschaft Lon Nols, dann der Roten Khmer, und zuletzt der vietnamesischen Soldaten. 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